Französische Atlantikküste – Teil 2

Hier nun der zweite Teil.

Meistens sind wir erst am späten Nachmittag zum Strand. Dann war es nicht mehr ganz so heiss und wir konnten es bis in die frühen Abendstunden geniessen. Ich liebe das Licht zu dieser Tageszeit…

Vormittags blieben wir am Haus oder machten einen Ausflug in einen nahegelegenen Ort.

Unser Ferienhaus haben wir über Siglinde Fischer gebucht. Es war riesig. Wir hatten vier Schlafzimmer, drei Bäder, einen riesigen Garten und eine schöne Terrasse…
Das Highlight für die Kinder war natürlich der Pool.

Eigentlich hätte ich mir gerne noch Bordeaux angeschaut. Aber da es doch ein bisschen zu weit war, beschlossen wir einen Ausflug nach Archachon zu machen.

Auf dem Weg dorthin haben wir an der Dune du Pilat einen Stopp gemacht. Die Düne ist mit ca. 110m Höhe die größte Wanderdüne Europas. Nachdem wir auf dem im Wald gelegenen Parkplatz (gebührenpflichtig) eine Parklücke ergattert hatten, gelangt man zu einigen Holzhütten, in denen sich Restaurants und Souvenirläden befinden. Ein paar Meter weiter standen wir dann vor der Treppe, die den Aufstieg mit ca. 160 Stufen erheblich erleichtert. Wer gut zu Fuss ist, kann die Düne auch direkt im Sand erklimmen, ist aber deutlich anstrengender.

Wow, oben angekommen, konnten wir die spektakuläre Aussicht genießen. Der Blick über die Bucht von Arcachon und den Kiefernwald ist schon sehr beeindruckend.

Dann fuhren wir weiter nach Arcachon. Nach einem Spaziergang entlang der Strandpromenade ging es dann noch eine kleine Runde durch die Innenstadt.

Allzu lange konnten wir uns in Arcachon nicht aufhalten, da wir noch einige Kilometer zu fahren hatten.

Die zweite Ferienhälfte verbrachen wir nämlich auf der Ile de Rè. Dazu demnächst mehr…

  1. Dune de pilat ist auch einer meiner lieblingsflecken EVER!

  2. Wir haben mit den Kinder immer pêche à pied (= Angeln zu Fuss) gemacht. Es ist interessant ans Meer auch einmal bei Ebbe zu gehen.

    Man kann dann Krebse, Muscheln und Seeschnecken (Chapeau chinois, Bigorneau, Les Petits Gris etc.) aller Art sammeln und später mit einer Weinsoße geniessen. Für die Kinder ist das toll, sie sind lange beschäftigt und es kostet nichts. Wenn möglich mit Rohrstiefel und Zweit-Kleidung.

    Auch kann man in der Austernhauptstadt Marennes, nicht allzuweit von der Insel der Schönheit Ré entfernt (zumindest steht das in den frz. Kreuzworträtseln so), preiswert auf Perlensuche gehen. Wenn es nicht ganz klappt, hat man ja dann die gut schmeckende Entschädigung.

    Das Seewasser-Aquarium in Rochefort ist einzigartig und könnte der Grund einer Reise sein. Mit seinen vielen Quallen die ständig neues Salzwasser benötigen, den Haien und den Plexiglas-Tunnel unter den zahlreichen Becken ein Highlight.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.